DuckDuckGo startet öffentliche Beta des auf Datenschutz fokussierten Browsers für Windows-Nutzer
DuckDuckGo bietet seinen auf Datenschutz ausgerichteten Browser jetzt in einer öffentlichen Betaversion für Windows an, nachdem er vor neun Monaten erfolgreich auf dem Mac eingeführt wurde.

Datenschutzbewusste Nutzer können den datenschutzfreundlichen Browser von DuckDuckGojetzt in einer öffentlichen Beta-Version für Windows testen. Diese Veröffentlichung folgt der erfolgreichen Einführung der Mac-Version vor neun Monaten. Der Windows-Browser bietet viele der Datenschutzfunktionen, die bereits in den iOS-, Mac- und Android-Versionen verfügbar sind. Neue Nutzer können bei der Einrichtung Passwörter und Lesezeichen aus anderen Browsern oder Passwortmanagern importieren.
Obwohl der Browser derzeit keine Erweiterungen unterstützt, plant DuckDuckGo, diese Funktion in Zukunft einzuführen. Der neue Browser verfügt über einen integrierten Passwort-Manager, der sich automatisch an Anmeldedaten erinnern und diese ausfüllen kann. Außerdem kann DuckDuckGo für Windows jetzt sichere Passwörter für neue Anmeldungen vorschlagen. Das Unternehmen geht davon aus, dass diese Funktion mit der bevorstehenden Einführung der geräteübergreifenden privaten Synchronisierung noch komfortabler wird, so dass Nutzer ihre Lesezeichen und gespeicherten Passwörter über mehrere Geräte hinweg synchronisieren können.
In einem Blog-Beitrag teilte DuckDuckGo mit, dass "der Browser invasive Tracker blockiert, bevor sie geladen werden, und so Werbung, die auf gruseligem Tracking basiert, effektiv eliminiert". Infolgedessen können die Nutzer davon ausgehen, dass sie viel weniger oder gar keine Werbung sehen. Der Browser löscht auch die Leerräume, die von blockierten Anzeigen hinterlassen werden, und schafft so ein sauberes, ablenkungsfreies Erscheinungsbild, ohne dass ein externer Werbeblocker erforderlich ist. DuckDuckGo hat außerdem den Duck Player eingeführt, einen integrierten Videoplayer, der die Nutzer vor Tracking-Cookies und personalisierter Werbung bei YouTube schützen soll. YouTube verfolgt zwar weiterhin die Videoaufrufe, aber einzelne Videos, die im Duck Player angesehen werden, tragen nicht zu personalisierten Empfehlungen oder dem YouTube-Werbeprofil bei.
Die Nutzer können die Funktion entweder ständig aktivieren oder nur für bestimmte Videos nutzen. Das Unternehmen arbeitet aktiv daran, die Windows-Version auf das Niveau seines Mac-Pendants zu bringen. Dazu gehören Verbesserungen wie eine schnellere Startleistung, die Möglichkeit, Tabs anzuheften, der Import von HTML-Lesezeichen, zusätzliche Fire Button-Optionen und weitere Datenschutzmaßnahmen. Kürzlich kündigte DuckDuckGo den Beta-Start einer KI-gestützten Zusammenfassungsfunktion namens DuckAssist an, die Suchanfragen von Nutzern direkt beantwortet.
Das neue Tool nutzt die natürliche Sprachtechnologie von OpenAI und Anthropic, einem KI-Startup, das von ehemaligen OpenAI-Mitarbeitern gegründet wurde. Zusammen mit der aktiven Indizierung von Wikipedia und anderen Referenzseiten zielt DuckAssist darauf ab, den Nutzern schnelle und präzise Antworten zu geben.
Während die No-Code- und Low-Code-Bewegung weiter an Fahrt gewinnt, ermöglichen Plattformen wie AppMaster und DuckDuckGo den Nutzern, personalisierte Erlebnisse zu schaffen und zu genießen, ohne die Privatsphäre zu gefährden.


