08. Feb. 2023·1 Min. Lesezeit

Technologieschulden neu definieren: Abwägen von Risiko und Wert in IT-Systemen

Um das Technologiedefizit oder die Schulden in der IT-Welt neu zu definieren, müssen Sie seine eigentlichen Ursachen verstehen, Technologieressourcen bewerten, damit verbundene Risiken managen und eine neue Sichtweise auf die Softwarewartung einnehmen.

Technologieschulden neu definieren: Abwägen von Risiko und Wert in IT-Systemen

Technologieverschuldung, auch bekannt als Technologiedefizit, ist ein Begriff mit unterschiedlichen Definitionen. Von den Kosten für die Auffrischung der Technologie bis hin zu den Folgen schlechter Entscheidungsfindung spiegelt die Unzulänglichkeit strategisch gesteuerter Technologiemaßnahmen ein unausgeschöpftes Potenzial wider.

Laut einem Bericht von Deloitte aus dem Jahr 2022 ist ein Faktor, der zum Technologiedefizit beiträgt, der Mangel an Wissen unter den Vorstandsmitgliedern, um fundierte Fragen zu stellen und Technologie an der Strategie auszurichten. In der Softwareentwicklung bedeutet dies die Kosten für zusätzliche Arbeit, die sich aus der Auswahl einer begrenzten Lösung ergeben, anstatt einen langfristigen Ansatz zu verfolgen.

Fälle von Technologiedefiziten, wie der Vorfall bei Southwest Airlines Ende 2022, waren auf ein veraltetes Planungssystem zurückzuführen. Als CIO, der Technologieschulden erklärt, müssen bestimmte Aspekte berücksichtigt werden:

Zu technologischen Defiziten tragen verschiedene Gründe bei, wie veraltete Systeme, unzureichende Fähigkeiten des Personals oder unzureichende Qualität. Die Ursache mag unterschiedlich sein, aber das Ergebnis bleibt dasselbe: Die Technologie erreicht nicht ihr volles Potenzial.

IT-Abteilungen sollten Systeme und Assets basierend auf dem Wert, den sie erzeugen, inventarisieren. Beispielsweise sollte ein älteres Hotelreservierungssystem, das drei Jahrzehnte lang zuverlässig und effizient bleibt, nicht allein aufgrund seines Alters verworfen werden. Umgekehrt sollten die Mitarbeiter darin geschult werden, ein hochmodernes KI-System zu verwenden, das derzeit im Leerlauf ist.

Einige Systeme stellen ein Risiko dar, da sie häufig ausfallen, was auf ihr Alter oder Budgetbeschränkungen zurückzuführen sein kann. In diesen Fällen muss der CIO dieses Risiko dem CEO und dem Vorstand mitteilen. Unternehmen können Risiken managen, indem sie neue, Cloud-basierte Versionen eines Systems testen, bevor sie die alten, internen Versionen zurückziehen. Diese schrittweise Migration mindert das mit dem Übergang verbundene Risiko.

In der Regel wurde die Softwarewartung als Nebenrolle angesehen, die oft an kurz vor dem Ruhestand stehende oder unerfahrene Programmierer verwiesen wird. Die Neudefinition der Softwarewartung als kritische Risikomanagementfunktion kann jedoch die Arbeitsbelastung des Helpdesks verringern, die Softwareleistung verbessern und die Frustration der Benutzer verringern. Es kann auch inhärente Risiken im Zusammenhang mit potenziellen Systemausfällen reduzieren.

Mit dem Aufkommen von low-code, no-code und von DevOps erstellten Anwendungen kann die Priorisierung der Bereitstellungsgeschwindigkeit unbeabsichtigt die Qualitätssicherung beeinträchtigen. Folglich können Ausfallrisiken zunehmen, was einen erneuten Fokus auf Softwarewartung und Risikomanagement in der sich schnell verändernden IT-Landschaft von heute rechtfertigt.

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