22. Juni 2023·1 Min. Lesezeit

Microsoft will innerhalb eines Jahrzehnts einen Quanten-Supercomputer entwickeln

Microsoft plant, innerhalb von 10 Jahren einen Quanten-Supercomputer mit topologischen Qubits zu bauen und damit über das Noisy Intermediate-Scale Quantum Computing (NISQ) hinauszugehen.

Microsoft will innerhalb eines Jahrzehnts einen Quanten-Supercomputer entwickeln

Microsoft hat kürzlich einen ehrgeizigen Plan vorgestellt, innerhalb der nächsten 10 Jahre einen Quanten-Supercomputer mit topologischen Qubits zu bauen. Diese Entwicklung soll über die derzeitige Phase des noisy intermediate-scale quantum computing (NISQ) hinausgehen und uns einer neuen Ära der Technologie näher bringen.

Krysta Svore, Microsofts Vizepräsidentin für fortgeschrittene Quantenentwicklung, erklärte, dass das Unternehmen die Zeit für die Entwicklung seines Quanten-Supercomputers auf etwa ein Jahrzehnt schätzt. Der Prozess wird zahlreiche Durchbrüche und Meilensteine beinhalten, wobei sich Microsoft jetzt auf die Entwicklung von hardwaregeschützten Qubits konzentriert.

Letztes Jahr hat Microsoft mit der Entwicklung von Qubits auf Majorana-Basis einen bedeutenden Erfolg verkündet. Diese Qubits weisen im Vergleich zu herkömmlichen Methoden eine bemerkenswerte Stabilität auf, sind aber in der Herstellung wesentlich schwieriger. Die frühe Investition des Unternehmens in diese Technologie beginnt sich auszuzahlen, wie eine neue, von Experten begutachtete Veröffentlichung in der Zeitschrift Physical Review B der American Physical Society zeigt.

Um die belastbare Ebene der Quanteninformatik zu erreichen, betonte Svore die Notwendigkeit, sowohl mit physikalischen Qubits als auch mit einem fehlerkorrigierenden Code zu arbeiten. Dies würde einen Quantencomputer erfordern, der in der Lage ist, eine Million zuverlässige Quantenoperationen pro Sekunde mit einer Fehlerrate von einer pro Billion Operationen durchzuführen.

Der nächste Schritt in der Roadmap besteht darin, Qubits zu bauen, die weniger als 10 Mikrometer groß und schnell genug sind, um eine Qubit-Operation in weniger als einer Mikrosekunde durchzuführen. Im Anschluss an diese Errungenschaft plant Microsoft, diese Qubits zu verschränken und sie durch einen Prozess namens Braiding zu betreiben. Dieses Konzept ist seit Anfang der 2000er Jahre weitgehend theoretisch, aber es wird den Weg für die Konstruktion eines kleineren Multiqubit-Systems und später eines vollständigen Quantensystems ebnen.

Konkurrenten wie IBM und IonQ arbeiten ebenfalls an ähnlichen Ergebnissen, wobei sie sich etablierterer Techniken zur Erzeugung von Qubits bedienen, denn es scheint ein Wettrennen darum zu geben, die NISQ-Ära zu übertreffen. Microsofts Engagement bei der Entwicklung von Quanten-Supercomputern und sein einzigartiger Ansatz mit topologischen Qubits könnten das Unternehmen an die Spitze dieses sich schnell entwickelnden Bereichs bringen.

Neben der Bekanntgabe der Roadmap kündigte Microsoft auch Azure Quantum Elements und Copilot for Azure Quantum an. Azure Quantum Elements kombiniert High-Performance-Computing, KI und Quantenfähigkeiten mit dem Ziel, die wissenschaftliche Forschung zu beschleunigen. Copilot for Azure Quantum hingegen ist ein KI-Modell, das Wissenschaftlern und Studenten bei der Erstellung von Berechnungen und Simulationen im Quantenbereich helfen soll. Diese Entwicklung festigt das Engagement des Unternehmens für Innovationen im Bereich des Quantencomputings weiter.

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