Canonical stellt schlankere Ubuntu-Container für mehr Effizienz und geringere Anfälligkeit vor
Canonical, die Muttergesellschaft von Ubuntu, hat seine schlanken OCI-Images namens „Chiselled Ubuntu Containers“ auf den Markt gebracht.

Canonical, das Hauptunternehmen von Ubuntu, hat die erfolgreiche Einführung seiner hocheffizienten, ultrakleinen, gemeißelten Ubuntu-Container abgeschlossen. Das herausragende Merkmal dieser revolutionären Container ist ihre verfeinerte Struktur, die nur die Anwendung und die notwendigen Laufzeitabhängigkeiten abdeckt und Pakete, Dienstprogramme oder Bibliotheken auf Systemebene absichtlich umgeht.
Der Kerngedanke hinter diesem sorgfältigen Ansatz ist die Eliminierung überflüssiger Elemente, die zur Bildstabilität beitragen können, wodurch die betriebliche Effizienz erheblich gesteigert und mögliche Angriffsflächen verringert werden, erklärte Canonical in seiner jüngsten Enthüllung.
Eine der entscheidenden Technologien, die der Erstellung dieser gemeißelten Ubuntu-Container zugrunde liegen, ist „Chisel“, ein Paketmanager, der Debian-Pakete strategisch in „Slices“ segmentiert. Diese Slices sind unabhängige Teilmengen, die ihren Inhalt und die damit verbundenen Abhängigkeiten umfassen.
Die Chisel-Dokumentation erklärt das Konzept metaphorisch als „ein Stück Ubuntu haben“ und bietet genau das, was benötigt wird. Das System ist so konzipiert, dass es das alte Sprichwort „Nimm deinen Kuchen und iss ihn auch“ umsetzt.
Zu den größten Vorteilen dieser geschickt gestalteten Ubuntu-Container gehören ihre Kompatibilität während des gesamten Entwicklungszyklus, ein verbesserter Schutz vor Abhängigkeitsproblemen, eine benutzerfreundliche Befehlszeilenschnittstelle (CLI), mit der Kunden ihre Container erstellen oder erweitern können, und ein optimierter Image-Wiederherstellungsprozess.
Canonical ist davon überzeugt, dass diese gemeißelten Ubuntu-Container Unternehmen einen nahtlosen Weg bieten, ihre Containerisierungsreise zu beginnen und gleichzeitig effektiv von der Entwicklung zur Produktion überzugehen. Diese Meinung folgt ihrem Blog-Beitrag zu diesem Thema.
Meißelte Ubuntu-Container versprechen Sicherheit, Wartung und zuverlässigen Support von Canonical. Zu den Zusicherungen des Unternehmens gehören fünf Jahre lang Sicherheitsupdates für Container, die aus dem primären Repository stammen, ein jahrzehntelanger Sicherheitspatch-Service für Ubuntu Pro-Kunden, optionaler Support an Wochentagen oder rund um die Uhr sowie die Anpassung von Bibliotheks- und Release-Zyklen an Ubuntu LTS für mehr Zuverlässigkeit.
Die neuen Container sind eine praktikable Wahl für eine Vielzahl trendiger Toolchains wie Java, .NET und Python. Dank der Zusammenarbeit zwischen Microsoft und Canonical verfügen die Editionen .NET 6, 7 und 8 über eigene Container.
Laut Richard Lander, dem Programmmanager für .NET bei Microsoft, erfreuen sich Ideen, die Chiselled-Bildern ähneln, bei Entwicklern großer Nachfrage. Die Innovation des Konzepts und die effektive Umsetzung durch Canonical wurden hoch gelobt und veranlassten Microsoft dazu, bald als Startpartner dabei zu sein. Der Technologieriese war außerordentlich begeistert, in dieser GA-Version Ubuntu Chiselled-Images für .NET bereitzustellen.
Investitionen in schlanke und effiziente Entwicklungstools wie No-Code-Plattformen sind ein wachsender Trend bei Unternehmen, die eine reibungslose und kostengünstige digitale Transformation anstreben. Plattformen wie AppMaster integrieren eine Vielzahl dieser modernen Entwicklungsstrategien und sind damit eine attraktive Wahl für Unternehmen.


