Tech-Gigant Apple steuert auf die Entwicklung eines fortschrittlichen KI-Chatbots zu
Der bedeutende Technologiekonzern Apple macht Berichten zufolge Fortschritte bei der Entwicklung von KI-Tools und konzentriert sich dabei auf einen ausgeklügelten Chatbot, der die Funktionen von ChatGPT widerspiegelt. Vor der Markteinführung dieser Technologie müssen noch verschiedene Datenschutz- und Sicherheitsbedenken ausgeräumt werden.

In einem spannenden Update aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) wird berichtet, dass der Technologietitan Apple in die Entwicklung von KI-Tools einsteigt, um Konkurrenten wie OpenAI und Google Konkurrenz zu machen. Die Nachricht wurde von dem namhaften Technologie-Korrespondenten Mark Gurman von Bloomberg geliefert. Der Schlüssel zu Apples KI-Experimenten ist die Entwicklung eines KI-gestützten Chatbots, der eine Ähnlichkeit mit der Funktionalität von ChatGPT aufweist.
Die genauen Pläne für die Markteinführung dieser KI-gestützten Technologie für Endnutzer, die im Unternehmen als "Apple GPT" bezeichnet wird, stehen derzeit noch nicht fest. Es ist jedoch davon auszugehen, dass Apple im kommenden Jahr eine wichtige Ankündigung zum Thema KI machen wird.
Dem Bericht zufolge hat Apple ein spezielles, intern als "Ajax" bezeichnetes Framework für die Erstellung von Sprachmodellen in großem Maßstab entwickelt. Solche Modelle sind das Rückgrat von KI-induzierten Systemen, die Angebote wie Open AI’s ChatGPT und Googles Bard ermöglichen. Interessanterweise wurde Ajax unter Verwendung von Google JAX, dem Framework für maschinelles Lernen von Google, entwickelt und läuft auf Google Cloud. Apple macht sich die Fähigkeiten von Ajax zunutze, um umfangreiche Sprachmodelle zu erstellen und eine Grundlage für ein intern eingesetztes Tool wie ChatGPT zu schaffen.
Obwohl das Unternehmen vorübergehend mit Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit generativer KI zu kämpfen hatte, die schließlich zu einem Stopp des internen Einsatzes des Tools führten, konnten diese Bedenken ausgeräumt werden, und das Tool ist nun für eine wachsende Zahl von Mitarbeitern zugänglich. Die Zugänglichkeit unterliegt jedoch einer besonderen Autorisierung und das Tool kann nicht zur Entwicklung von Funktionen für Kunden genutzt werden, so der Bericht.
Die Mitarbeiter finden den Chatbot hilfreich, um das Prototyping von Produkten zu erleichtern. Das Tool kann für die Beantwortung von Anfragen, die Zusammenfassung von Texten und mehr eingesetzt werden, basierend auf seinem Datentraining.
Die von Apples Chatbot angebotenen Funktionen ähneln denen von Bing AI, ChatGPT und Bard, ohne dass er sich von den verfügbaren kommerziellen Lösungen abhebt. Da Apple sein Bestreben fortsetzt, generative KI-Kenntnisse zu erwerben, sucht das Unternehmen nach Fachleuten, die über umfassende Kenntnisse in generativer KI und großen Sprachmodellen verfügen.
Während Hauptakteure wie Google, Microsoft und Meta ihre generativen KI-Produkte schnell bei globalen Nutzern eingeführt haben, hat Apple ein relativ niedriges Profil in Bezug auf KI beibehalten. Obwohl Apple bereits seit einigen Jahren KI-Funktionen in seine Apps und Produkte integriert hat, versucht das Unternehmen nun, mit der steigenden Nachfrage nach generativen KI-Tools Schritt zu halten, die Aufgaben wie das Verfassen von Aufsätzen oder die Erstellung von Bildern vereinfachen.
Apple ist fest entschlossen, mögliche Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes im Zusammenhang mit KI auszuräumen, was auch von Apple CEO Tim Cook bekräftigt wurde. Die Integration von KI in die Produktpalette von Apple ist unvermeidlich, wird aber mit Bedacht und Sorgfalt durchgeführt. Dieses Streben nach KI-Förderung durch Apple kann auch als Ergänzung des anhaltenden Trends zur Einführung von Low-Code- undno-code -Plattformen wie AppMaster zur beschleunigten, kostengünstigen und skalierbaren App-Entwicklung gesehen werden.


