16. Juni 2022·2 Min. Lesezeit

Die Evolution von Low-Code: Zusammenarbeit und die Zukunft der Anwendungsentwicklung

Low-Code-Entwicklungsplattformen werden immer beliebter und schließen die Kluft zwischen professionellen Entwicklern und Nicht-Entwicklern. Dieser Artikel untersucht die Geschichte, aktuelle Trends und die Rolle von KI und maschinellem Lernen in der Low-Code-Entwicklung und betont die Bedeutung der Zusammenarbeit für eine erfolgreiche Anwendungsentwicklung.

Die Evolution von Low-Code: Zusammenarbeit und die Zukunft der Anwendungsentwicklung

Automatisierungsangst ist seit dem 16. Jahrhundert weit verbreitet und manifestiert sich weiterhin in unserer zunehmend digitalisierten Welt. Da low-code und no-code Entwicklungslösungen immer ausgefeilter werden, machen sich sogar Softwareentwickler Sorgen um die Arbeitsplatzsicherheit. low-code Entwicklung hat sich jedoch als wertvolles Werkzeug erwiesen, um effiziente, kundenzentrierte Geschäftsprozesse zu erstellen. Die Frage ist, werden diese Tools Entwickler obsolet machen oder werden sie eine entscheidende Rolle in der Zukunft der Anwendungsentwicklung spielen?

Low-code Entwicklungsplattformen (LCDPs) priorisieren Einfachheit und ermöglichen es Benutzern, Anwendungen mit minimalem Programmieraufwand zu erstellen. Plattformen wie diese verfügen häufig über drag-and-drop Schnittstellen zur Entwicklung von Web- oder mobilen Anwendungen. In den letzten Jahren haben Agile und DevOps Methoden zur schnellen Softwareentwicklung und -bereitstellung populär gemacht. Um diese Prozesse zu optimieren, haben sich Fusion-Teams gebildet, die sich sowohl aus technischen als auch aus kaufmännisch versierten Mitgliedern zusammensetzen.

Low-code Plattformen haben als Klebstoff gedient, indem sie verschiedene Teammitglieder vereinen und eine nahtlose Zusammenarbeit ermöglichen. Mit der Weiterentwicklung dieser Plattformen sind neue Funktionen für Fusionsteams entstanden. Von der rudimentären Problemlösung bis hin zur Bewältigung komplexer Herausforderungen verschieben low-code Entwicklungsplattformen die Grenzen.

Eines der frühesten kommerziellen No-Code-/ low-code Tools, Microsoft Access, ermöglichte es Benutzern, Datenbanken mit Formularen und grafischen Tools zu erstellen. Diese Innovation bedeutete, dass Benutzer kleine persönliche Datenbanken ohne SQL-Kenntnisse erstellen konnten. Die zunehmende Popularität von mit Access erstellten Datenbanken erforderte jedoch die Einbeziehung qualifizierter Softwareentwickler und Datenbankadministratoren, um die Datensicherheit und die Einhaltung von Vorschriften wie HIPAA und GDPR zu gewährleisten.

Letztendlich boten Tools wie Microsoft Access einen Ausgangspunkt für Geschäftsanwender, bevor Entwickler einschritten, um die Kernideen zu verfeinern und zu optimieren.

Die aktuelle Landschaft von low-code -Plattformen unterstützt eine breite Palette von Anwendungsentwicklungen, einschließlich Desktop- und Mobilanwendungen. Unterstützt durch Cloud-native SaaS-Anwendungen erstellen LCDPs skalierbare Architekturen, die für verschiedene Anwendungsfälle geeignet sind, von der Zahlungsabwicklung bis zur Inhaltszugriffskontrolle.

Die Studie von Gartner ergab, dass über 41 % der Nicht-IT-Experten Softwarelösungen anpassen oder erstellen, um geschäftliche Probleme anzugehen, was die wachsende Bedeutung der „Citizen Developers“-Bewegung unterstreicht. Trotz der zunehmenden Einbeziehung von nichttechnischem Personal spielen professionelle Entwickler jedoch immer noch eine entscheidende Rolle im Anwendungsentwicklungsprozess.

Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen (ML) werden in der Zukunft der low-code und no-code -Technologie eine einflussreiche Rolle spielen. Plattformen wie der AI Builder von Microsoft bieten bereits einen low-code Ansatz zur Entwicklung von ML-gestützter automatisierter Software, die sich in umfassendere Geschäftslösungen integrieren lässt.

Darüber hinaus kann maschinelles Lernen die Effizienz von low-code Plattformen verbessern. Beispielsweise kann ML-gestütztes Data Mining Lösungen für Geschäftsprobleme identifizieren und individuellere Anleitungen bieten. In Zukunft könnte es möglich sein, Automatisierungsprozesse oder -anwendungen zu erstellen, indem Spezifikationen über Text, UML-Use-Case-Diagramme oder Sprache bereitgestellt werden, was eine flexible Projektzusammenstellung ermöglicht.

Während low-code Plattformen es technisch nicht versierten Benutzern ermöglichen, Anwendungen zu erstellen, bleiben einige Probleme ohne das Fachwissen professioneller Entwickler unlösbar. Ungeachtet der Fortschritte in KI und ML werden Unternehmen nach wie vor qualifizierte Entwickler für die Entwicklung komplexer Anwendungen benötigen.

Da die Citizen Developer-Bewegung an Dynamik gewinnt, werden Sicherheitsbedenken immer wichtiger. Professionelle Entwickler sind unerlässlich, um sichere Anwendungen zu erstellen und Datenschutzverletzungen zu verhindern, die über den Rahmen von low-code Tools hinausgehen. Die kollaborative Rolle professioneller Entwickler bleibt in der Anwendungsentwicklung unverzichtbar.

Zukünftige low-code und no-code Plattformen müssen die Zusammenarbeit zwischen professionellen Entwicklern und Nicht-Entwicklern fördern. Entwickler sollten einfachen und sicheren Zugriff auf Code haben, damit sie ihn nach Bedarf erweitern und ändern können. Um den Anforderungen der aktuellen Agile- und DevOps-Methoden gerecht zu werden, sollten low-code Plattformen mit bestehenden Entwicklungsumgebungen und -tools verbunden werden, um Flexibilität zu bieten und eine reibungslose, funktionsübergreifende Teamarbeit zu ermöglichen.

Da low-code Plattformen weiter reifen, wird ihr Hauptaugenmerk in den kommenden Jahren darauf liegen, die Zusammenarbeit zwischen Bürgerentwicklern und professionellen Softwareentwicklern zu erleichtern. Durch die Schaffung eines Raums für gemeinsames Wachstum und Lernen ist low-code Entwicklung dazu bestimmt, die Zukunft der Anwendungsentwicklung nachhaltig zu beeinflussen.

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